KK News

09.10.2012

Zeichen globaler Schöpfungsverantwortung

Best-Practice im Bistum Trier:

Verantwortung für Klimawandel in der öffentlichen Beschaffung

Dass man auf großen Veranstaltungen Zeichen für einen kritischen Konsum setzen kann, das zeigt die Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier.

4.000 Euro gehen nach Ende der Wallfahrt nun in Form von CO2-Kompensationszahlungen an das bolivianische Projekt „Sensibilisierung für den Klimawandel und notwendige Anpassungsmaßnahmen zur Regenwassernutzung“ der Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca-Trier“.

Projeke wie dieses sind in Bolivien sehr wichtig. Dort ist der Klimawandel nämlich deutlich zu spüren. In dem Pilotprojekt werden 2 Schritte gegangen: Zunächst wird die Bevölkerung über die Veränderungen der Natur im Zuge des Klimawandels umfassend informiert und sensibilisiert. In einem zweiten Schritt werden dann Maßnahmen ergriffen, die speziell das Problem der Wasserknappheit in den Blick nehmen. Dabei soll die Bevölkerung Techniken im Bereich Regenwassernutzung, und -aufbereitung erlernen und sie beim Bau von entsprechenden Anlagen und Bewässerungssystemen anwenden. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das in 6 Ortschaften des Departement Chuquisaca durchgeführt wird. Bei positivem Verlauf wird das Projekt auf weitere 14 Ortschaften, in denen die Stiftung Ausbildungszentren unterhält, ausgeweitet.

www.bdkj-trier.de

Mehr lesen:

Bildnachweis: Bistum Trier

« zurück zur Übersicht